Jnane-Dar Diafa - Das Restaurant und die Herberge

Blick auf den Garten und die Herberge von Jnane-DarJNANE-DAR ist eine im traditionellen Kasbah-Stil erbaute Herberge. Sie befindet sich in einem grossen Palmen-, Gemüse- und Blumengarten. Es gibt 4 traditionelle Zimmer aus Lehm im hinteren Garten. Tamegroute liegt 18 km hinter Zagora. JNANE-DAR zeichnet sich besonders durch die ruhige Lage und seinen individuellen Charme aus.

Die Kasbah enthält

Im Garten befinden sich

Detaillierte Daten zur Herberge

Kulinarisches und weitere Angebote in der Oase

Musiker bei einer traditionellen musikalischen Darbietung in Jnane-DarGeniessen Sie die Ruhe dieser Oase in der Oase, probieren Sie unseren Tee mit Minze, den arabischen Kaffee oder andere Getränke. Im Kuschk, auf der Terrasse oder in einem der Zelte können wir Ihnen traditionelle marokkanische Gerichte anbieten. Eine unserer Spezialitäten ist das echte Méchoui, das wir auf Vorbestellung servieren. Auf der Speisekarte stehen Pastilla mit Huhn, Fleisch oder Gemüse und wir haben verschiedene Speisen für vegetarische Gäste in unserem Angebot. Wenn immer möglich gibt es hausgemachte Eiscrème.

Wir können Ihnen gute Führer vermitteln, die Sie gegen ein kleines Entgeld zur Bibliothek bringen, danach das interessante Dorf und die Töpferei zeigen oder Sie auf Wunsch auch durch die sehr schöne Palmerie begleiten.

Ebenfalls auf Vorbestellung organisieren wir Musik und Folklore. Unser grosses Bewässerungsbecken ladet zum Schwimmen ein, sofern genügend Wasser zum Füllen vorhanden ist, was leider nicht oft der Fall ist. Wir haben auch eine gut bestückte eigene Bibliothek mit Büchern in verschiedenen Sprachen sowie einige Spiele zum Verleihen.

Es gibt einen grossen Parkplatz, der nachts abgeschlossen ist sowie neuerdings auch einen grossen gekiesten Abstellplatz für Wohnmobile.

Die Oase Tamegroute

Blick von Jnane-Dar aus auf das örtchen TamegrouteTamegroute ist eine kleine Oase im Draa-Tal 18 km südlich von Zagora. Der Pilgerort ist im ganzen Land bekannt für seine typisch grünglasierte Töpferware und vor allem für die Zaouia der Naciri-Bruderschaft mit ihrer kostbaren Bibliothek.

Dort können Sie einige der 4000 seltenen Werke aus dem 12. bis 18. Jahrhundert betrachten, wie Koranschriften, den Stammbaum des Propheten, eine antike Karte von Alexandrien, Wörterbücher, Schriften über Heilpflanzen, illustrierte Texte über Astronomie und Astrologie, Medizin, Anatomie und Landwirtschaft, Poesie und Biographien oder Bücher über Mathematik und Geometrie. Manche Ausgaben sind mit Gold illustriert. Das kostbarste und älteste Exponat wurde mit Walnusstinte auf Gazellen-Haut geschrieben.

Die Bibliothek entstand im 18. Jahrhundert als Mohammed Ben Nacer eine Bruderschaft gründete, die auch seinen Namen trägt. Es ist ihr eine Koranschule angeschlossen. In der danebenliegenden Zaouia, mit einer bemerkenswert schönen Türe des Mausoleums, wird für Arme und Kranke gesorgt, die dort umsonst wohnen können. Aus ganz Marokko und teils auch aus dem muslimischen Ausland pilgern Menschen hierher, in der Hoffnung mit Hilfe des Korans von psychischen Leiden zu genesen.